September und Oktober 2018
Anf. September

Katzenmädchen in Berghülen zugelaufen.
Sie ist sehr verschmust und an eine Wohnung/Haus gewöhnt.
Leider wurde auch hier kein Besitzer ermittelt.
Da wir keinen Platz für das Kätzchen hatten, erklärte sich die Dame bereit, das Kätzchen zu füttern. Ins Haus durfte sie allerdings nicht und konnte auf Dauer dort auch nicht bleiben.
Wir versuchten alles, die Maus unterzubringen. Nach 2 Wochen hatten wir endlich ein sehr gutes Plätzchen und wollten sie abholen. Da erfuhren wir, dass die Nachbarin die Katze aufgenommen hat und nicht mehr hergeben möchte.
Unsere viele Zeit, die wir in die Suche nach einem guten Zuhause für das Mäuschen gesteckt haben, war umsonst. Leider melden viele Menschen ein Tier und vergessen uns dann, oder können nicht verstehen, dass wir keine Pflege oder Adoptionsfamilien herzaubern können.
Die Wenigsten können sich vorstellen, wieviel Zeit und Energie so ein Fall in Anspruch nimmt.
Die nette Dame, die das Katzenmädchen adoptieren wollte, hat dann eine Katze vom Tierheim geholt und so wurde einem anderen armen Würmchen geholfen.


Mitte September

4 Jungkatzen, ca 5 Monate alt in Laichingen zugelaufen.
Diese Dame mussten wir zur Stadtverwaltung schicken, da sich leider keine neuen Pflegestellen auftun.
Die Stadtverwaltung hat die Dame zur Naturschutzbehörde geschickt.
Die Naturschutzbehörde machte es sich einfach. Sie soll die Katzen bringen. Wie, das müsste sie selbst bewerkstelligen, so die Aussage. Die Katzen sind scheu und lassen sich nicht anfassen.
Unser Vorschlag: Wir bringen Fallen und sie soll die Tiere auf unsere Kosten kastrieren lassen, damit es kein wenigstens keinen Nachwuchs gibt.
Leider wollte sie das nicht. Sie hat sich sehr um die Tiere bemüht und sie auch halbwegs zahm gebracht.
Ein Kätzchen verschwand und glücklicher Weise hat sie die anderen 3 Mäuschen bei netten Menschen in Ulm untergebracht.


Anfangs September

Eine Mamakatze mit 7 Babys auf dem Rasthof Aichen direkt an der A8.
Im September bekam ich eine Mail, dass auf dem Rasthof Aichen, direkt an der A8, eine Mamakatze mit 7 Babys gesichtet wurde. Wir sollen uns bitte darum kümmern. Ganz ehrlich, mir wurde schon allein bei dem Gedanken, wohin mit 8 Katzen, übel. Trotzdem meldete ich mich beim Rasthof, machte einen Termin mit dem Verwalter aus und fuhr tags drauf dort hin.
Alle Kätzchen kamen zum Fressen. Die Kleinen, ca. 7 Wochen alt, waren sehr scheu. Die Mama ließ sich streicheln, war trotzdem vorsichtig. Als ich nach Hause kam, schrieb ich Mails an alle umliegenden Katzenhilfen und telefonierte stundenlang. Leider konnte niemand wenigsten
2 Katzenbabys bis zur Vermittlung aufnehmen. Die Kleinen rannten Tag für Tag zwischen den parkenden Autos und auf dem LKW Parkplatz umher.
Es war vorhersehbar, wann sie überfahren werden.
Als letzte Rettung rief ich den Verein Aktion für Tiere in Wäschenbeuren bei Schwäbisch Gmünd an. Sie werden es nicht glauben, die Dame rief nach einer Stunde zurück und sagte: Pack alle 8 Katzen ein und bring sie her, wir nehmen alle bis zur Vermittlung auf. Eine Zentnerlast fiel mir von der Seele, ich war einfach glücklich und dachte im Moment noch gar nicht an die Einfangaktion.
Unsere frühere Pflegestelle, die leider von Ulm nach Schwäbisch Gmünd gezogen ist, war sofort bereit zu helfen. Abends um 17:30 trafen wir uns vor Ort. Um 22:30 Uhr hatten wir alle 7 Babys eingefangen und die Fahrt nach Wäschenbeuren konnte losgehen.
Die Mama war verschwunden und wir machten uns große Sorgen. Am nächsten Tag um 4:30 Uhr war ich wieder am Rasthof Aichen. Stellte 3 Fallen und versteckte mich. Dann endlich um 9:30 Uhr kam sie daher und ging in eine Falle. Glücklich machte ich mich mit der Mama auf die Reise. Als wir die Mama zu ihren Babys setzten, schlug sie nach ihnen und verzog sich in eine Ecke. Ich war dermaßen enttäuscht, weil ich glaubte, die Mama ist glücklich wieder bei Ihren Kindern zu sein.
Tags drauf erfuhr ich, dass die Mama von den Kleinen getrennt werden musste. Sie wollte ihre Ruhe und hat nach den Babys gebissen und geschlagen. Nach weiteren 2 Wochen waren alle 7 Babys gut vermittelt und wir bekamen die ersten Bilder vom neuen Zuhause.

Da die Mamakatze an einer Allergie leidet, darf sie in der Pflegestelle bleiben, bis der Tierarzt das Problem im Griff hat.
Ende gut, alles gut.


Ende September

Innerhalb von 3 Tagen bekamen wir von 5 verschiedenen Menschen Mitteilung, dass bei McDonalds jeden Abend um 20 Uhr ein Kater um Futter bettelt.
Eine Dame hat die Ulmer Katzenhilfe und die Polizei eingeschaltet. Weil der Kater immer noch dort saß hat sie dann auch uns angerufen.
Die Polizei hat anscheinend festgestellt, dass der Kater eine Tätowierung hat, aber leider nicht bei Tasso gemeldet ist.
Die Tätonummer bekamen wir ohne weiteres und anhand der Postleitzahl konnten wir den Tierarzt, der den Kater kastriert hatte, ausfindig machen.
Nach einigem Hin und Her war der Tierarzt bereit uns die Telefonnummer des Besitzers auszuhändigen.
Der Besitzer hat gesagt, das kann nicht mein Kater sein, der fehlt seit
18 Monaten und trotz intensiver Suche und Anzeigen im Gemeindeblatt hatte er seinen geliebten Kater nicht gefunden. Wir schickten ihm ein Bild und er erkannte ihn auch wieder.
Am selben Abend kam der Herr aus Lonsee und hat seinen Kater abgeholt.
Am anderen Morgen rief er mich an und erzählte, dass der Kater sofort ins Untergeschoss gegangen ist.
Dort stand immer sein Katzenklo und da wurde er auch früher gefüttert.
Wie wenn der Kerl nie fortgewesen wäre.
Schön, das zu hören. Leider werden wir nie erfahren, wie er nach Merklingen gekommen ist und wo er sich 18 Monate lang herumgetrieben hat.

Ende Sept.

Ein Herr aus Asch hat angerufen, bei ihm sind nach und nach viele Katzen aufgetaucht, die er füttert.
Alle nicht kastriert und ihm gehören sie auch nicht.
Wir sollen alle Tiere abholen, da er anfangs Jan.2019 aus dem Haus ausziehen muss.
Wo sollten wir 15 total scheue Katzen unterbringen? Geht natürlich nicht.
Also machten wir einen Termin mit dem Herrn aus, die Katzen einzufangen und zur Kastration zu bringen.
Alles ok, aber er war nicht mit einverstanden, die Katzen nach der Kastration wieder bei ihm in die Freiheit zu entlassen.

Wir waren trotzdem zum Termin bei ihm. Leider war nur eine Frau anwesend, der Herr lag krank im Bett.
Wir stellten die Fallen und warteten 3 Stunden im Regen. Sie werden es nicht glauben, es ließ sich nur eine Katze sehen, die Fallen blieben leer.
Wir hinterließen bei der Dame eine große Futtermenge und unsere Telefonnummer, mit der Bitte, der Herr sollte sich nach seiner Genesung bei uns melden.
Bis zum heutigen Tag hat sich der nette Herr nicht mehr gemeldet. Dafür wurden in der näheren Umgebung etliche Neuzugänge an Futterstellen gemeldet.
Fazit: Er füttert einfach nicht mehr und die Katzen suchen sich immer noch unkastriert, Futter in der Umgebung.

Hier müssen wir einfach mal sagen: Wenn wir alle Katzen, die uns gemeldet werden und natürlich niemand gehören, aufnehmen könnten, hätten wir innerhalb von einem viertel Jahr 500 Katzen oder noch mehr.
Viele Menschen verstehen das nicht und werden mit uns richtig böse und jagen danach die Tiere einfach weg.


Von März-Oktober

Eine Dame aus Sonderbuch hatte innerhalb kurzer Zeit 15 ausgewilderte Katzen in ihrem Garten.
Etliche davon schwanger.
Sie bat um Hilfe, da sie die vielen Kastrationen nicht alleine stemmen kann.
Also stellten wir Fallen zu Verfügung. Die Dame war einverstanden, die Katzen zu fangen und  zu unserer Tierärztin zu bringen.
Am Anfang der Aktion wurden innerhalb kürzester Zeit 12 Katzen zur Kastration gebracht.
Wochenlang hörten wir nichts von der Dame, ans Telefon ging sie nicht und wir rechneten schon mit dem Schlimmsten.
Dann im August hörten wir wieder von ihr. Es gab immer noch 3 Mutterkatzen und 8 Babys, die in der Zwischenzeit 8 und 10 Wochen alt waren.
Die Mamas wurden kastriert, etliche Babys verschwanden.
Jetzt im Oktober sind die übrigen, inzwischen schon fast erwachsenen Katzen kastriert worden.
Wir hoffen, dass alle Miezen kastriert sind und es nicht wieder Babys gibt.
Insgesamt sind es letztendlich 19 Katzen, wo wir die Kosten der Kastration und tierärztliche Versorgung übernommen haben.

Auch wenn uns bei der Kastration die Menschen helfen, die Tiere einzufangen und zum Tierarzt zu fahren,
bleibt uns trotzdem noch etliche Arbeit. Die Fallen dorthin zu fahren, wieder abzuholen und vor allem die Fallen zu putzen und zu sterilisieren. Diese Arbeit muss sein, damit keine Krankheiten und Keime zu den nächsten Katzen, die gefangen werden müssen,  übertragen werden. Auch die Decken, die notwendig sind, damit die Tiere in den Fallen ruhig werden, müssen gewaschen und wieder aufgeräumt werden.
Trotzdem sind wir dankbar, wenn Menschen sich verantwortlich fühlen und mithelfen, das Babyelend im Vorfeld zu minimieren.


Anfangs Oktober


In Heroldstadt wurde ein krankes Katzenbaby in einer Garage gefunden.
Die Familie hat das Kätzchen im Moment aufgenommen und darf auf unsere Kosten das Mäuschen tierärztlich behandeln lassen.
Die Familie ist bereit, das Kätzchen solange zu behalten, bis es ganz gesund ist. Danach werden wir dafür sorgen, dass es  ein neues gutes Zuhause bekommt.
In der Zwischenzeit wurde Charly, das kleine KAtzenmädchen, geimpft und kastriert.
Die Kosten haben wir übernommen.
Danach hat sich die Familie entschlossen, das Mäuschen für immer zu behalten.
Ein großes Danke an diese Familie.



Zurückgel. Feldstetten Mitte Okt.

Ein 18 Jahre alter Kater und eine 6 Jahre alte Kätzin wurden  in Laichingen zurückgelassen.

Die Familie ist ausgezogen, hat wohl die Nachbarin beauftragt, die anscheinend ab und an Trockenfutter gefüttert hat,
aber die Tiere mussten im Freien bleiben.
Eine nette Dame war dann auf unsere Kosten mit dem 18 jährigen Kater bei unserer Tierärztin.
Dem Alter entsprechend mager aber ansonsten ist das Tier ok.
Eine andere Familie nimmt den Kater abends und am Wochenende mit ins Haus, ansonsten muss er leider draußen bleiben. Wir haben keinen Platz, weil einfach Pflegestellen fehlen.

Die Kätzin wurde von einem Auto angefahren und einfach liegen gelassen.
Die Dame, die das Mäuschen gefunden hat, hat sie in die Tierklinik gebracht. Dort wird sie aufgepäppelt und danach zur Vermittlung in eine Pflegestelle vom Tierheim gebracht.

Anfangs Dezember haben wir erfahren, dass das Katerle gestorben ist und das Kätzchen nach der OP eingeschläfert werden musste.
Ein trauriges Schicksal der beiden Katzen, die einfach da gelassen wurden und so enden mussten.



Mitte Oktober,

Katzenmädchen ist in Bühlenhausen zugelaufen.
Leider konnten wir die Kleine nicht aufnehmen, da unsere einzige Pflegestelle voll besetzt war.
Die Familie brachte die Kleine ins Tierheim, weil leider von der Gemeinde keine Hilfe zu erwarten war.



Dieser Kater ist Mitte September in Heroldstatt zugelaufen.
Er war total schwach und die Familie brachte ihn zu unserer Tierärtin.
Die Diagnose: Er hatte Gift gefressen. Katerle konnte gerettet werden und die Familie päppelte ihn auf.
Leider konnte der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden.
Der Kater ist nicht kastriert oder gechipt.
Die Kastration wird gemacht, sobald der Kater wieder richtig fit ist.
Die Tierarztkosten übernimmt der Verein.
Als die Tierärztin ihr ok für Freigang gab, lies ihn die Familie nach draußen.
Leider kam der Kater nicht wieder zurück und wurde trotz intensiver Such nicht mehr gefunden.
Wir vermuten, dass er wieder in sein altes Zuhause zurück gelaufen ist.

Ende Sept. 2018

2 Katzen wurden in Laichingen zurückgelassen.

Die Familie zog irgenswann weg und lies einen Kater halblanghaar ca. 6 Jahre alt und eine Kätzin ca. 8 Jahre alt zurück.
Wie lange diese Tiere dort ohne Heimat sind ist ungewiss.

Der Kater war nicht kastriert, das wir dann schnellsten nachholen ließen.
Die Kätzin war kastriert, hatte auch einen Chip, leider nicht bei Tasso registriert.
Außerdem ein kleines Geschwür an der Nase und einen kleinen Nabelbruch. Beides ist nicht zum Operieren, muss beobachtet werden.

Den zwei Mäuschen wurde von einer netten Familie einen Unterschlupf gebaut und sie werden regelmäßig versorgt.
Wir suchen für die Beiden, gerne auch einzeln, ein gutes Zuhause.



Oktober

Für diese insgesamt 12 Kätzchen, haben wir nach und nach die Kosten der Kastration übernommen.
Auch Futter wird 4x jährlich in einer großen Menge bereitgestellt.
Sie sind in Asch bei einer Familie gegenüber in eine Scheune gezogen.
Leider wird die Arbeit der Familie zu viel  und wir möchten gerne wenigstens ein paar von den Kätzchen vermitteln.
Etliche lassen sich beim Füttern streicheln, die anderen sind sehr ängstlich.
Gesucht wird ein gut geführter Bauern oder Pferdehof, wo die Kätzchen ihre Freiheit haben und trotzdem versorgt werden.

Mitte September

Wurde uns ein reinrassiger Siamkater von einer Dame aus Blaubeuren/ Seißen gemeldet.
Der Kater war von heute auf morgen bei ihr im Haus und wollte nicht mehr gehen.
Die Dame würde ihn gerne behalte, leider verträgt sich ihr Kater überhaupt nicht mit dem Siamkater.
Ihr Kater geht raus und kommt oft 2-3 Tage nicht mehr nach Hause, weil er Angst vor dem schon etliches größeren Siamkater hat.

Wir haben ihn bei unserer Tierärztin durchchecken lassen. Er ist gesund, nicht kastriert aber gechipt.
Die Chipnummer ist aus Portugal und bei uns nicht registriert.
Die Dame war im ganzen Dorf unterwegs und hat nachgefragt, ob den Kater jemand kennt.
Leider gehört er in der Umgebunng niemand. Auch auf eine Anzeige im Blautalblättle hat sich niemand gemeldet.

Der Kater wurde in der Zwischenzeit kastriert und braucht dringend ein Plätzchen wo er alleiniger Prinz sein darf.
In die Wohnung darf er nicht mehr, da das Wohl der eigenen Katze natürlich vorgeht.
Da wir keine Pflegestellen haben, wird er über kurz oder lang ins Tierheim müssen, im Winter ohne Unterschlupf wäre keine Alternative, auch wenn er gefüttert wird.



Ende Oktober


haben wir 1 Mamakatze und 4 Babys ca. 4 Monate alt, bei unserer Tierärztin kastrieren, entwurmen und tierärztlich versorgen lassen.
Sie sind in einem alten Schafstall in Blaubeuren aufgefunden worden.
Die Tiere werden dort von einem sehr netten Tierliebhaber versorgt.

















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