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03. Januar 2014

Katzenelend in Suppingen

Kastrationsaktion Suppingen Januar 2014
Kategorie: Allgemein

Katzenelend in Suppingen bei Laichingen!

Scheune
In der Ortsmitte von Suppingen leben ca. 30 sehr scheue, herrenlose Tiere.
Rechts und links der Kirchstraße stehen vier, jetzt unbewohnte Bauernhäuser und 2 Scheunen, deren Besitzer in den letzten zwei Jahren verstorben sind.Katzen Suppingen
Hier kommen die Katzen her oder haben sich dort irgendwann eingenistet.
Die Tiere haben sich fleißig vermehrt und wie immer gehören sie natürlich jetzt niemandem.
Auch die Erben wollen keine Verantwortung übernehmen und möchten dringend die Katzen weg haben.
Die Nachbarn sind bitterböse, verjagen die Katzen und haben auch schon angedroht, Giftköder auszulegen.

Alle Scheunen und Schlupflöcher wurden verriegelt und verrammelt so dass die Tiere keinen Unterschlupf mehr
haben.
Sie sind, gerade jetzt in der kalten, nassen Jahreszeit, unterernährt und viele davon krank.kleine kranke Maus
Eine Dame, die schon 10 Jahre in Suppingen wenige kastrierte Tiere in einer Scheune füttert, stellte fest, dass auf einmal sehr viele Katzen zum Fressen kommen.  Sie füttert in der Zwischenzeit vier Mal so viel als noch vor einem halben Jahr und das reicht anscheinend immer noch nicht aus.
Das heißt, viele Tiere von der Kirchstraße sind zwei Straßen weiter gewandert und fressen an der Futterstelle der Dame.
Leider gibt es jetzt auch dort Streitereien von den Nachbarn, da die Katzen natürlich ihre Notdurft in den Gärten verrichten und sich an überdachten Stellen, Terrasse, Hauseingang oder zwischen den Holzvorräten, aufhalten.
Der Besitzer hat danach die Scheune dicht gemacht und alle Katzen ausgesperrt.
Der netten Dame ist es zu verdanken, dass der Bauer sich erweichen ließ und die Scheune wieder für die Katzen zugänglich gemacht hat.
Leider keine Dauerlösung. Er ist bereit, Fallen von uns aufstellen zu lassen, damit wir die Tiere wenigstens kastrieren lassen können.
Nach der Kastration möchte er die Katzen nicht mehr bei sich.
Wohin mit den Tieren?
Da meisten sind total scheu, verschwinden sie sofort und  fressen nur bei Nacht.
Leider wissen wir nicht, ob  es „nur“ 30 Tiere sind oder vielleicht noch mehr.
So eine große Kastrationsaktion  kostet eine Menge Geld und die zuständige Stadt ist nicht gewillt, auch nur einen einzigen Cent für diese Tiere aus zu geben.
Aber es bleibt uns keine Wahl, wir müssen den Tieren helfen und durch Kastration wenigsten die Population verhindern.kleine Maus
Wer kennt vielleicht einen gut geführten Bauern oder Pferdehof, der wenigsten ein paar von diesen Tieren aufnimmt?

In unsere Pflegestellen aufnehmen und vermitteln können wir keines der erwachsenen Kätzchen, da solche Tiere nicht ein gesperrt werden können und schon gar nicht zum Vermitteln sind. Wer will schon ein Tier, das sich nicht streicheln lässt und vielleicht nie zahm wird. Die kranken Kleinen werden wir natürlich aufnehmen und gesund pflegen.
Die Not der Miezen in Suppingen ist riesen groß, deshalb
bitten wir Sie dringend um Ihre Hilfe!


Für die bis jetzt eingegangenen Spenden möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken.

Am 07.01.2014 werden wir mit den Kastrationen beginnen.

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.